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We wanted to experience Norway as it’s shown on the postcards: camping, bread baking in the sand, collecting berries, and of course fishing. However, it’s not enough just to buy a fishing rod, get up early, and cast into the water.
The atmosphere in the morning, the crisp air, the calm was in itself an experience. To develop techniques with my daughter on which lure to use and where and how far to cast out was an exciting pastime, even though by the end we’d not caught a single fish.
A new attempt was necessary. This time by boat.
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Wir wollten Norwegen als Postkarte erleben: Campen, Brotbacken im Sand, Beeren sammeln und natürlich Angeln. Da reicht es aber nicht, sich eine Angel zu kaufen, früh aufzustehen, und ins Wasser reinzuhalten.
Wobei die Stimmung am Morgen, die Kühle Luft und die Ruhe für sich allein schon ein Erlebnis waren. Dann mit der Tochter gemeinsam Techniken zu entwickeln, welchen Blinker man verwendet und wohin und wie weit man die Angel auswirft, war eine spannende Beschäftigung, auch wenn am Ende kein Fisch am Haken war.
Also ein neuer Versuch musste her. Dieses mal mit Boot.
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MACKEREL IS “PELAGIC”
which means a fish that swims in open waters. The mackerel keeps itself close to mountains, ones that lie under the water’s surface. They are relatively close to the surface but still under it.
As soon as the lure is in the water fish wriggle on the other end, and quite vigorously so. Well then, it does work.
Professional fishermen however do not trouble themselves with the average mackerel. For them mackerel is simply seen as bait to catch the “real” fish like cod, cusk, ling, and spined loach.
It’s not like we didn’t try to catch these fish as well! However, even by boat and at the correct time of day, we clearly did not fish at the right place during the right time.
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Makrele ist "pelagisch"
also ein im offenen Wasser schwimmender Fisch. Er hält sich in der Nähe von Bergen auf, die unter dem Meeresspiegel liegen. Recht nah aber unter der Wasseroberfläche.
Kaum ist der Blinker im Wasser da zappelt´s schon. Und zwar reichlich.
Na also, geht doch!
Fortgeschrittene Angler halten sich allerdings nicht mit Makrelen auf. Für sie ist die Makrele nur als Köder interessant, um an "richtige" Fische wie Dorsch, Lumb, Leng oder Steinbeißer zu gelangen, die "unter der Makrele" stehen.
Es ist nicht so, dass wir es nicht versucht hätten, diese zu erwischen! Aber selbst mit Boot und zur richtigen Uhrzeit, haben wir offenbar nicht am richtigen Ort oder zur falschen Zeit geangelt.
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When fish that were far too big for us snapped away the hard-earned mackerel on our hooks, managing not to get hooked themselves, we were soon quite happy to keep our mackerel.
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Als sich die uns weit überlegenen großen Fische, die hart erkämpften Makrelen vom Haken genommen haben, ohne aber hängen zu bleiben, waren wir plötzlich mit den Makrelen sehr schnell sehr zufrieden!
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MACKEREL ON THE BARBECUE
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Makrele auf Grill
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All those who fished before know full well how much better fresh fish tastes!
Pack the fish into a grill basket and put it on the barbecue. Flip and let it get crispy to your taste.
Grill at a rather high temperature, so the fish remains juicy inside.
Without barbecue:
Preheat oven at the maximum temperature, clean the mackerel, lay it on a grill, sprinkle with coarse salt, and cook in the oven for 10 minutes. Put a cooking sheet underneath so the oven remains clean!
In the meantime, make and serve a suitable salad!
The kids also liked it! (Ok, we do admit: them having caught the fish themselves might have also played a part ;-)
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Und wer einmal selbst geangelt hat weiß, wieviel besser frischer Fisch schmeckt!
Eingepackt in die Grillzange auf den Grill legen, wenden und nach Geschmack knusprig werden lassen.
Lieber eine hohe Temperatur, damit der Fisch innen noch saftig bleibt.
Ohne Grill:
Ofen auf maximale Temperatur vorheizen, Makrele ausnehmen, auf Rost legen, mit groben Salz bestreuen und 10 min unter Feuer halten. Aber unbedingt ein Blech drunter, damit der Ofen sauberer bleibt!
In der Zwischenzeit einen passenden Salat fertig machen und servieren!
Das hat dann auch den Kindern gefallen! (Ok, wir geben zu: dass sie diese selbst geangelt haben, hat vielleicht ja auch geholfen. ;- )
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NORDIC CEVICHE
With 34 mackerels, we fancied trying a different way to eat them.
It became the culinary highlight of the trip: ceviche made from mackerel!
This Peruvian dish, which is usually made with a white fish (pikeperch or cod), has now in Norway been made with mackerel! The meat is firm and through the high fat content tastes better than cod.
A delight. Please try it out!
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Nordic Ceviche
Aber bei 34 Makrelen wollten wir diese auch mal anders essen.
Und es wurde das kulinarische Highlight der Reise: Ceviche von Makrele!
Das peruanische Gericht, das in der Regel mit weißem Fisch (Zander oder Kabeljau) zubereitet wird, auf norwegisch: mit Makrele! Das Fleisch ist fest und hat durch den hohen Fettgehalt mehr Geschmack als Kabeljau.
Ein Genuss. Bitte mal probieren!
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Ein Sternerestaurant mit Kleinkind? Warum nicht. Im Herzen von Barranco, Limas kreativem Viertel, liegt das „Kjolle“ – eines der spannendsten Restaurants Südamerikas. Spitzenköchin Pia León bringt hier die außergewöhnliche Biodiversität Perus auf den Teller: von wilden Andenkräutern bis zu Wurzeln aus dem Amazonas. Unser Besuch – mit fast zweijährigem Familienzuwachs – zeigt, dass kulinarische Entdeckungsreisen keine Altersgrenze kennen.
Unberührte Natur, endlose Weiten und eine Kultur, die tief in der Nomadentradition verwurzelt ist – Kirgistan ist ein Paradies für Abenteurer und Naturliebhaber. Zwischen majestätischen Bergen, kristallklaren Seen und gastfreundlichen Einheimischen bietet dieses Land eine Reise zurück zu den Wurzeln der Freiheit.
#kirgistan #travel #reportage #reise
Taormina, warum Taormina besuchen? Ein 10.000 Einwohner Städtchen verteilt auf über 200 Höhenmeter von der Isola Bella bis hoch zum antiken Amphitheater. Besuchermassen, die sich durch die engen Gassen quetschen, Prada Shops und Louis Vuitton-Läden im Wechsel mit Souvenir Geschäften, Eisdielen und italienischen Lebensmittelläden säumen die Wege zu den touristischen Pilgerstätten. Doch, es gibt Oasen der Ruhe…
3:52 Uhr, ich wache auf, warme, feuchte Luft klebt auf meiner Haut, bis die kalte Dusche mich erfrischt aufatmen lässt. Beeilung ist angesagt. Auf die Schnelle packe ich sämtliche Kamerakkus sowie Ladegeräte und Speichermedien in meinen Rucksack. „Natalie, wie weit bist du?“ Lass uns los! Ich hol schon mal das Auto.“ In der Morgendämmerung fahren wir durchs leer gefegte Catania zum Flughafen. Die leicht bröckelnden Fassaden prunkvoller Barock- und Belle Époque-Häuser zeugen vom einstigen Glanz dieser eindrucksvollen Stadt, die auf dem Vulkangestein des Ätna gebaut wurde. Mietwagenabgabe, Check in, Gepäckkontrolle vergehen wie im Fluge, bis ich endlich neben Natalie auf meinem Sitz im Flieger in das Polster einsinke. Schon kurz nach dem Start übermannt mich der Schlaf. Im Weggleiten der Sinne, überkommen mich die Eindrücke der letzten zehn Tage hier in Sizilien…
Pullover weg, Hemd ausgezogen,Wàrme strömt mir entgegen und beim Warten auf den Shuttlebus zur Mietwagenstation merke ich wie ich mich langsam entspanne und eine innerliche Lebensfreude in mir aufsteigt.
Was 16 Grad Temperatur-Unterschied zu Deutschland alles ausmachen!!
„Man merkt ja das ihr Deutsche seid“, erwidert mir Pedro Ribeiro mit einem Schmunzeln auf den Lippen auf meine ausweichende Antwort, zu seiner Frage wann wir denn zu Mittag essen möchten. „ Unsere portugiesischen Fotografen, die unser Weingut hier im Alentejo besuchen, machen nur Klick Klick, Klick und 10 Minuten später haben die bereits ein Weinglas in der Hand und umgarnen Maria unsere Köchin. Ihr beiden dagegen seid nun schon seit mehreren Stunden hier, ohne auch nur ansatzweise nachgefragt zu haben.“
Zerquetscht liegt sie in seiner Hand, schwarzroter Saft zieht sich an den Lebensadern seiner Handinnenfläche hoch und symbolisiert so auf schöne Weise die Symbiose aus Mensch und dem Produkt der Natur, welches ihm Ernährungsgrundlage ist. „Alicante Bouschet“, heißt die Traube, um die es sich hier dreht, halbdaumengroße Früchte mit kräftiger blauschwarzer Schale und einem dunkel-roten Fruchtfleisch, durch das sie sich von den meisten anderen Rebsorten unterscheidet, aus denen Rotwein hergestellt wird.
Dass wir, also Patrick und ich, für ein Foto mal einen Strommast raufklettern würden, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Bis wir die Quinta do Mouro im Norden des Alentejo besuchen. Das Weingut liegt nahe der Stadt Estremoz oder besser: Es fügt sich in die Landschaft. Das wird besonders deutlich, wenn man den Blick von oben hat. Das »maurische Landgut« gehört Miguel Viegas Louro – gelernter Zahnarzt, Winzer und entschiedener Exzentriker. Davon später mehr.
Eigentlich wollte ich nach drei Wochen Berufsschule den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Stattdessen knirscht unter meinen Füßen der Schnee, neben mir strömt die Saar und irgendwo im Hinterkopf hör ich Mama „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung“ schimpfen. Wobei sie auch am lautesten lacht, wenn Chevy Chase‘ Tochter in „Schöne Bescherung“ auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum die Augen zufrieren.
Nennt mich Esel, Meckern auf hohem Niveau kann ich gut. Eigentlich sind wir Glückspilzchen: Als unsere Lieblings-Jungs Sascha und Torsten uns Mitte der Woche verkünden, wir hätten die letzten zwei Tickets für das Food.Blog.Meet. SPEZIAL am Wochenende gewonnen, ließen wir uns nicht zweimal bitten. Spontanität gehört schließlich zu unseren soft skills: Gefühlt Minuten (*zwei Tage*) nach den Neuigkeiten sitzen wir im BlaBlaCar, Schönheitsschlaf in Saarbrücken inklusive, und stehen nahezu überpünktlich unter drei gigantischen Elchköpfen im Empfangssaal des Schloss’ Saareck .
Hier, im zwischen 1902 und 1903 in Mettlach erbauten Schloss, das zwischendurch als Lazarett den Zweiten Weltkrieg überlebte und den Besatzungstruppen als Verwaltungsgebäude diente, bewirtet Villeroy & Boch, Mit-Sponsor der Veranstaltung, seit 1954 seine Gäste. In einer weitläufigen Parklandschaft an den Ufern der Saar gelegen trifft man im Inneren auf heimelige Rustikal-Romantik, gutsherrlichen Landhaus-Charme (Elche. Elche everywhere.) und dann war da auch noch diese Palmen-Tapete, die schon im Schloss hing, noch bevor Palmwedel verdammt cool waren.
Pünktlich um 12 Uhr knallen die ersten Korken, nach wundervoll herzlicher Begrüßung durch die Veranstalter Sascha und Torsten, Theres und Benni von Gerne Kochen und Simone von Villeroy & Boch starten wir leicht angetütert das erste Food.Blog.Meet. diesen Jahres.
Ginge es nach mir, hätte ich schon längst einen Kartoffelacker hinter der Hütte, aber das verstößt wahrscheinlich gegen die Eimsbüttler Flyness. Als bekennendes Kartoffel-Kid schwebe ich darum beim anschließenden Lunch im siebten Kartoffel-Himmel, als ein Teller voll goldig-dampfender Kartoffelpuffer vor meiner Nase auf den Tisch gleitet.
Beim Food.Blog.Meet. gibt’s auch diesmal Workshops galore. Im Back-Imperium im Untergeschoss laufen die Kenwood-Küchenmaschinen heiß, wir schälen Karotten, rubbeln Ingwer, verschwinden im Mehl-Stau und irgendwo hält immer irgendwer seine Kamera über die Schüssel. Man möchte meinen, man hätte es nicht mit Essen, sondern einem boxenden Papst in Badebuchse zu tun.
Mit bestem Fleisch aus nachhaltiger, artgerechter Haltung und regionalen Produktionsstellen möchte uns gleich darauf nebenan David Schrand von eatventure begeistern. Die Leidenschaft für gutes Fleisch, exotische Geschmäcker und das Interesse für dessen Herkunft haben ihn schon seit kleinem Steppke fest im Griff. Aus dieser Liebe zum Umami wuchs schließlich der Qualitäts-Fleisch-Versandshop eatventure. Gemeinsam mit Partnerin Greta Wagener, stellt er uns drei der zahlreichen Produkte vor und gibt außerdem hilfreiche Tipps zur richtigen Verarbeitung am heimischen Herd.
Ich als eher fleischlos-Glückliche bin hier passiv unterwegs, habe allerdings auch schon genug damit zu tun, mein imaginäres Kanu durch den Strom von Chiaras Sabberfluss zu navigieren.
Nach dem Essen ist ja sowieso vor dem Essen, warum also Pause machen? Spätestens seit ich die Gläser mit den sauren Gummi-Tierchen im Zimmer mit den Hipster-Palmen entdeckt habe, ist meine Bikini-Figur ohnehin über’n Jordan.
Tischmanieren sind nicht jedermanns Sache. Ich persönlich schaffe es seit 22 Jahren konsequent mich bei jedem Essen einzuklecksen. Nennt mich zurückgeblieben, vor einigen hundert Jahren war das nämlich auch nicht anders, mit dem Unterschied, dass ich damals mit einer Gabel endlich auch bei den coolen Kids hätte sitzen und mir mit dem Tischtuch einmal quer über die Schnute hätte wischen können. Das und den ein oder anderen Fun-Fact mehr zur europäischen Tischkultur hat Beatrice Schaar (Villeroy & Boch) für uns, während sie freudestrahlend zwischen den Tischen hindurch tänzelt und dabei einem Burgfräulein gepflegt den Rang abläuft. Völlig verzückt wäge ich gedanklich ab, ob ein Kidnapping-Versuch wohl durchgehen würde.
Zu Gin Tonic sagen wir grundsätzlich nicht Nein. Nennen wir es Einstellungskriterium. Am Abend hängen Chiara und ich allerdings so komatös in den Wolkenartigen Ohrensesseln im Kaminzimmer, dass wir es gerade so schaffen das Wasserglas anzuheben. Zumindest entkommen wir dem Brummschädel am nächsten Tag – so lassen sich die Marzipan-Verkostung von Lauenstein und das tolle Rapsöl, das uns Anja Gründer von ufop vorstellt, besser genießen.
Definitiv Höhepunkt des Treffens ist der Besuch des Villeroy & Boch Erlebniszentrums auf der gegenüberliegenden Uferseite der Saar. Für meine eigenen Vier-Wände hab ich seitdem nur noch halb vorwurfsvolle Blicke übrig. Wo ist der schnieke Stuck an MEINER Decke? Mosaikfliesen unter den Schuhen? Mops-Vasen? …Okay, streicht das, aber Stuck!Jetzt muss ich doch Prinzessin werden.
Nur zwei Tage und doch so viel passiert, ich könnte ewig schnacken. Stattdessen mach ich’s einfach mal wie Mönch Benedict von Nunzia 600 nach Christus und der gefühlt ersten Tisch-Knigge der Welt: Hinsetzen, Maul halten, Maß halten!
Vielen Dank für das wunderbare Wochenende und die vielen lieben Menschen, mit denen wir schlemmen durften!
Staub fliegt auf, als Patrick und ich den schweren Aluminium- Koffer mit unserer Drohne morgens um 7.00 Uhr am Wegesrand neben dem Feldabschnitten 28 und 29 des Weingutes Esporao absetzen.
Ein durchdringend dumpfes Grunzen zieht unsere Aufmerksamkeit hypnotisch an, im Nähern erblicken wir zwei ca. 120 cm. große, dunkelbraune, rundliche Körper, die sich aneinander reiben und zeitlupenartig besteigen. Wir sind im „Jardin du Roi“auf Mahe', der Hauptinsel der Seychellen und bei den beiden Körpern vor unseren Augen handelt es sich um immense Landschildkröten, die sich in ihrem Liebesspiel nicht im geringsten von unserer Anwesenheit stören lassen.
300 km arktische Wildnis, mehr als 230 Schlittenhunde, 28 Teilnehmer aus der ganzen Welt, die gemeinsam vier Tage durch die gefrorene Landschaft Skandinaviens fahren.
Weich sinke ich ein in die Auflage meines Liegestuhles. Während meine Augen langsam zufallen, erhasche ich aus dem Augenwinkel noch den Gecko, der unter dem Sonnenschirmdach auf Insektenjagt ist und die darüber zeitlupenartig sich im Karibikwind bewegenden Kokospalmen.
Meine Eltern haben sich sehr früh scheiden lassen und da waren mein Bruder und ich häufiger in den großen Ferien bei meiner Tante Hilli und meinem Onkel Karl in Pullach bei München, weil meine Tante ihre Schwester wohl etwas entlasten wollte mit uns beiden Buben. Wenigstens hatten die eine aus unserer Kindersicht gesehen, fette Villa mit Pool und so und tranken nachmittags immer Campari auf Eis und rauchten dazu mit so nem extra Filter sehr vornehm Zigaretten.
Schwarz und mit den Rostspuren der Jahrhunderte versehen hebt sich der Türklopfer von dem stahlblau verblichenen Portal des „Medici–Palastes“ in Seravezza ab. Eine Mischung aus Löwenkopf und Dämon glotzt uns furchteinflößend an. Wir treten ein und begreifen sofort: Wir sind im Zentrum ehemaliger Macht. Macht, die sich stützte auf die Erwirtschaftung und Ausbeutung eines Produktes dieser Region. Marmor. Nach einem Besuch des Museums im Palast verlassen wir leicht fröstelnd die riesigen, im Schatten liegenden Mauern des Innenhofes.
Klick, klack- klick, klick ,klack, meine Stöcker fliegen über den von Eselshufen ausgetretenen schmalen Geröllweg und die von den heftigen Niederschlägen der letzten Woche aufgeweichte Erde, klebt saugartig schwer an meinen Stiefeln. Mein monoton langsamer Schritt beherrscht mich.Klick, klack- klick, klick ,klack, meine Stöcker fliegen über den von Eselshufen ausgetretenen schmalen Geröllweg und die von den heftigen Niederschlägen der letzten Woche aufgeweichte Erde, klebt saugartig schwer an meinen Stiefeln. Mein monoton langsamer Schritt beherrscht mich.
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1:00 pm. The hubbub of a busy lunch break. Business people in summery outfits finding seats. My eyes wander through the bright room, kept in warm white and brown colours. Old mosaic tiles cover the floor, a low brick wall separates the bar and the dining room. A group of guys jokingly order drinks from the waiter. A familiar atmosphere, people obviously know each other.
I’m in Rafael Osterling’s “Rafael”, a highly popular restaurant in the middle of Miraflores. This fashionable district of Lima is located in a two kilometre beeline from the beaches of the Pacific coast.
First, Rafael apologises through the means of a waiter for his absence, but then over half an hour later he greets me with an intimacy as if we had gone to school together. Barely sitting, he orders the first appetisers to our table. Sliced Mediterranean style tuna with capers and olive oil as well as a salad of arugula, cherry tomatoes and avocado. If there hadn’t been cubed mango on my plate, as well as fresh palm tree hearts and a dip with “aji Amarillo”, Peru’s juicy yellow chilli, I could have imagined I was in Sardinia.
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13.00 Uhr. Quirlige Mittagspause. Geschäftsleute in sommerlichen Businessoutfits finden ihre Plätze. Mein Blick schweift durch den lichten, in warmen Weiß- und Brauntönen gehaltenen Raum. Alte gemusterte Fliesen am Boden, eine halbhohe Backsteinmauer als Trennwand zwischen Bar und Speiseraum. Eine Männergruppe bestellt scherzend ihre Getränke beim Kellner. Vertraute Atmosphäre. Man kennt sich.
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We have two hours left until our return flight. As Patrick speeds our rental car along on the
motorway, I scroll through Lisbon’s restaurants recommended by TripAdvisor. I am looking
for a change after our meat-heavy cuisine in central Portugal and, being from Hamburg, and
Peruvian socialised, "A Cevicheria" immediately catches my eye. I don’t hesitate long before
I punch the address into my phone’s navigation system. We step over a mosaic doormat
made of bright white sandstone and enter into the restaurant bordering the beautiful
“Jardim do Príncipe Real”. Three metre high iron window shutters with cut out fish and
seagull designs point toward the style of food served here. After drinking a “Pisco sour” at
the bar outside we find out what awaits us inside: It’s all about fish, marinated raw fish in all
variations.
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Uns blieben 2 Stunden bis zu unserem Rückflug und während Patrick den Mietwagen noch über die Autobahn fegt, scrolle ich durch die bei Tripadvisor Lissabon ausgewiesenen Restaurants. Auf der Suche nach einer Abwechslung zu unserer extrem fleischlastigen Inlandsküche sticht mir als peruanisch sozialisierter Hamburger sofort „A Cevicheria“ ins Auge. Ohne lange zu zögern, tippe ich die Adresse ins Navi meines Handys ein. Direkt an dem wunderschönen “Jardim do Principe Real” gelegen, betreten wir den Laden über einen Mosaik-Teppich aus weißestem Sandstein.
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Willkommen meine Damen und Herren beim Kampf des Jahres! Aber was sag ich da, des Jahrzehnts! Es wird eine noch nie gewesene Schlacht, ein gemeiner Kampf der Titanen, ein schmutziges Gefecht ohne Gnade.
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SEISER ALM - ALPE DI SIUSI
Berghaus Zallinger, Prossliner Schwaige, Mahlknechthütte, Alpe Di Tires, Sasso Piattoand Rifugio Bolzano are the foreign sounding, desirable destinations on my 10-day hike in the Seiser Alm region of South Tyrol.
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Berghaus Zallinger, Prossliner Schwaige, Mahlknechthütte, Tierser Alpl, Plattkofelhütte und Rifugio Bolzano sind die fremdartig klingenden Orte, Sehnsuchtsorte, meiner 10 Tage umfassenden Wandertour auf der Seiser Alm in Südtirol.
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Welcome to the ramen shop. Please come on in and forget all the table manners that your mother taught you.
Here, slurping isn’t frowned upon, it’s fashionable.
The person sitting next to me demonstrates this. Fishing around with his chopsticks in his
soup he pulls out a large tangle of noodles, and bringing it to his mouth he inhales it with
loud sucking noises.
I give it a try.
And embarrass myself. Of course.
I burn my tongue and scatter soup in a 1.5 m radius. I try to wipe everything up with a
napkin. You’d be proud of me, mum.
I underestimated the slurping, this noodle soup is bloody hot and without air enhancement
it can easily cause third degree burns.
I take a sip of iced water and glance around. To call this place a restaurant would be a little
exaggerated, definitely by Western standards.
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Willkommen in einem Ramen-Laden, bitte kommt rein und vergesst alles was eure Mutter euch je über Essens-Manieren beigebracht hat.
Denn hier ist schlürfen nicht verpönt, sondern sogar angesagt.
Mein Tischnachbar macht es mir vor: Stäbchen in die Suppe, einen grossen Schopf Nudel rausfischen, an den Mund halten und alles mit möglichst kräftigem Sauggeräusch inhalieren. Ich probier´s und mach es ihm nach.
Und blamiere mich. Natürlich.
Ich verbrenne mir die Zunge, verteile Suppe in Umkreis von 1,5 m und versuche in Nachhinein mit der Serviette alles wieder trocken zu wischen. Mutti, du wärst stolz auf mich.
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Die elegante Dame in einem hübschen orange-braunen Kimono verbeugt sich vor mir und heisst mich willkommen, ihre jüngere Kollegin tut es ihr gleich und lächelt verlegen.
Ich bin in einem Ryokan in Karatsu, ein Örtchen an der Nordküste von Kyushu, der drittgrössten Insel Japans.
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"If it weren't so terribly far away, I would be here more often."
Then again, that's the special attraction of this island. A 18,363.21 km beeline from Berlin to Wellington. Yes, it is really far away.
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"Wenn's nicht so furchtbar weit weg wäre, dann würde ich häufiger hier sein."
Darin liegt aber auch der besondere Reiz dieser Insel. 18.363,21 km Luftlinie zwischen Wellington und Berlin. Es ist wirklich weit weg.
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