Welcome to my blog. I document my adventures in travel, style, and food. Hope you have a nice stay!
All in Tasting
Ein Sternerestaurant mit Kleinkind? Warum nicht. Im Herzen von Barranco, Limas kreativem Viertel, liegt das „Kjolle“ – eines der spannendsten Restaurants Südamerikas. Spitzenköchin Pia León bringt hier die außergewöhnliche Biodiversität Perus auf den Teller: von wilden Andenkräutern bis zu Wurzeln aus dem Amazonas. Unser Besuch – mit fast zweijährigem Familienzuwachs – zeigt, dass kulinarische Entdeckungsreisen keine Altersgrenze kennen.
In a galaxy far far away… There might be no Covid, but with some bad luck there might neither be pizza – or worse: no @tazzi.pizza ! So, which galaxy do you choose…? May the force be with you! #pizza #selfmade #homemade #tazzi #magherita #hamburg #hh #starwars #jedi #maytheforcebewithyou #mögediemachtmitdirsein #lockdown #corona #thevid #pandemie #pandemic #gourmet #soulfood #athome #homealone #foodporn #yummy #foodie
Nobody is gonna hit you as hard as The Vid, but it ain‘t about how hard you get hit. It‘s about how hard you can get hit and keep moving forward to the kitchen and these awesome taco-kits by Salt and Silver #tacos #selfmade #homemade #readytocook #saltandsilver #rockybalboa #motivation #hamburg #hh #vacation #latinamerica #lockdown #corona #thevid #pandemie #pandemic #gourmet #soulfood #athome #homealone #foodporn #yummy #foodie
Do you know what they call a Quarter Pounder with cheese at @OttosBurger? They call it Mr.T and you can do it yourself now! Our beloved local burger paradies makes the second lockdown great (not again, but at all) with their more than awesome burger-kits. Isolation never tasted better :) #burger #selfmade #homemade #ottosburger #hamburg #hh #dasisteinechtleckererburger #pulpfiction #lockdown #corona #thevid #pandemie #pandemic #gourmet #soulfood #athome #homealone #foodporn #yummy #foodie
Mit Cocktails ohne Alkohol ist das so eine Sache. Klar, man ist irgendwie auf der sicheren Seite – volle Selbstkontrolle, Sitzheizung statt allgemeiner Pöbel und S-Bahn, niemand kotzt und am nächsten Tag in der Arbeit nur teilweise aussehen wie ein Mülleimer.
Aber will man das?
Man stelle sich Forrest Gump auf seiner Parkbank vor, “Meine Mama hat immer gesagt, das Leben ist wie eine Mini-Bar, man weiß nie, wie voll man wir… Oh, gar nichts drin.” Belastend.
Ipanema ist nunmal nicht das gleiche wie Caipirinha. Saft mit Saft und Minz-Gestrüpp ist und bleibt am Ende Saft. Mit Capri-Sonne und Saftpäckchen habe ich abgeschlossen seit ich 12 bin, aber hey, jedem seine eigene Eskalation. Man muss halt Bock drauf haben und ich habe Bock auf ein bisschen was drinne.
Selbstkontrolle konnte ich sowieso nie.
“Issschh ka…hann nochhh fahnn…”, nuschelt der Typ Anfang/Mitte 30 in Segelschuhen und Poloshirt, bevor er langsam an dem dunkelgrauen BMW entlang rutscht und mit dem Schlüssel in der Hand den Marianengraben durch den Lack zieht. Auf dem Kopfsteinpflaster, die Beine angezogen, den Poschi nach oben, ist das Schauspiel von Physik in Anwendung schließlich vorbei. Kurz überlege ich, ob ich den Kratzer auf dem Auto zu einem “Fuck the police” ergänzen soll – lasse es dann aber doch bleiben. Vielleicht ist er eher so Mario Barth, humormäßig. Ein Frauen-Männer-Witz alternativ ist mir zu hoch. Wahrscheinlich sollte ich da jetzt was machen. So kann man den ja nicht liegen lassen. “Doch. Mach einfach”, sagt eine innere Stimme, die nach Bruce Willis klingt.
Lautes Knurren murrt mir aus Magen-Richtung entgegen. Ich hab Schmacht. Es ist halb Zehn am Morgen und schon jetzt könnte ich einen halben Acker verspeisen. Patrick blickt mich aus leidigen Augen an – ihm geht’s genauso. Zum Glück wartet ein Brunch-Tasting auf uns, praise the lord. Wahrscheinlich waren wir selten schneller auf unseren Rädern und auf Hamburgs Straßen
Etwas resigniert schließen wir sie wenig später in der Marktstraße ab. Kleine Wassertropfen perlen von unseren Kapuzen, die Hosenbeine fühlen sich unangenehm klamm an und aus einem monoton grauen Himmel weht unablässig feiner Sprühregen. Frühling sieht anders aus.
Morgenstund’ hat Gold im Mund. Ich bevorzuge Croissants. Manch einer weiß in den frühen Stunden ja nicht, wo hinten und vorne ist, ich bin absoluter Morgenmensch. Morgenmuffelei? Find ich doof. Warum ‘ne Schnute ziehen? Der Tag fängt gerade erst an! Viel besser noch: Es gibt Frühstück! Was schlägt schon ein frech-frisches Müsli, heißen Kaffee oder den Duft von buttrig-dampfendem Toast nach dem Dornröschenschlaf?
More Hermetic , less Political
Es ist kalt, windig und grau – ein typischer Tag in Hamburg also. Ich bin in der Sternstraße
mit Chiara verabredet. Ich wollte ihr doch noch einen Kaffeehotspot zeigen. Allerdings warte
ich schon seit 20 Minuten als mein Handy klingelt. „Wo ist das jetzt?“, fragt Chiara hörbar
irritiert. Ich habe Chiara in eine kleine Seitenstraße in der Schanze gelotst, wo mein
derzeitiger Lieblingsladen ist. Man muss das Ziel schon kennen um den kleinen Laden zu
finden, aber ich verspreche euch es lohnt sich! Ursprünglich war das „Less Political“ ein
Kunstprojekt. Eine Mischung aus Galerie und Café war das Ziel. Doch der Kaffee kam so gut
an, dass der Fokus bald mehr auf die Verbreitung von gutem Kaffee gelegt wurde –zum
Glück! Ihr kennt mich ja nun schon eine Wenig, deshalb könnt ihr euch vermutlich schon
denken, dass auch hier Specialty Coffee ausgeschenkt wird. Was soll ich euch noch zu
Specialty Coffee erzählen – viel beigebracht über Kaffee ich euch schon habe junge
Padawane.
Es ist schon eine Weile her, dass ich mich meiner Kaffeeleidenschaft hingegeben habe. Der Sommer wurde in vollen Zügen genossen und hier in Hamburg ist nun endgültig der Herbst eingezogen. Zeit sich mit einer heißen Kaffeespezialität aufzuwärmen. Heute geh ich aber nicht in einer Rösterei! Unsere schönste Stadt der Welt hat einen neuen Kaffee Hotspot bekommen und wir könnten kaum glücklicher darüber sein. Unser großer Dank gilt unserem Homeboy Linus. Seit Ende September öffnet er mit seinem Team täglich am Neuen Pferdemarkt seine Türen um seine Vision von Kaffee mit uns zu teilen. Aber Linus ist keines Weges ein Newbie. Jeder Kaffee Nerd im Norden kennt ihn bereits. Seit 3 Jahren ist er mit seinem unheimlichen schicken VW Bus auf den Streetfood Festivals und Marktplätzen am Start und verwöhnt uns seit jeher mit einem leichten, aromatischen und vor allem fruchtigen Kaffee. Im Winter war er in den Räumen der Luicellas Eisdiele auf St.Pauli und hat dort die Saison mit Kaffee und netten Leuten gefüllt.
„El ceviche es la perfecion de lo simple“ („Ceviche ist Einfachheit in Perfektion“) – mit diesem Statement über seine Küche, das eigentlich schon alles in wenigen Worten ausdrückt, empfängt mich Carlos Ledesma Mosquero, Souchef in der “Cantina Popular” an diesem Vormittag.
Es gibt ja Menschen die morgens Kaffee trinken um wach zu werden. Ich gehöre nicht dazu. Mein Körper reagiert längst nicht mehr auf diesen Wirkstoff, ich konsumiere ihn Dosierungen, die die meisten als ungesund einstufen würden. Mein Blick auf eine Tasse Kaffee ist ähnlich schwärmend wie der eines Mannes, der einen nagelneuen Porsche vor seiner Tür stehen hat.
Dass wir in Gegenwart guten Essens schonmal ins Schwärmen geraten, ist kein Geheimnis. Das ist wohl Berufsrisiko. Doch als uns der Postbote vor Kurzem ein lang ersehntes Paket über die Türschwelle schob, flogen die Glücksgefühle nach oben wie ein prall gefüllter Helium-Ballon.
Wer mal wieder einen neuen Burger ausprobieren möchte, aber keine Lust auf den ganz „normalen“ Burger hat, der sollte auf jeden Fall mal in der „Ban Canteen“ vorbeischauen!
Sind wir mal ehrlich. Wir Hamburger sind nicht so verwöhnt was den Genuss von warmen, kräftigen Sonnenstrahlen auf der Haut angeht. Aber wenn wir morgens aufstehen und sie sehen, die große goldene Kugel, lassen wir Hanseaten alles stehen und liegen, setzen die Sonnenbrille auf und ab gehts ins Grüne. Heute ist so ein Tag und ich schwinge mich auf mein Rad um meinen Körper mit den gesunden Dingen zu verwöhnen: Frischer Luft, Vitamin D und Koffein natürlich. Es könnte keine schönere Strecke und keinen schöneren Ort geben um Kaffee zu trinken und was zu lernen.
Das ist eine Tatsache. Wer Teil unseres Teams sein will, muss Burger lieben, das ist erstes Einstellungskriterium bei uns. Man könnte den berühmten Satz von Anton Ego aus Ratatouille paraphrasieren und sagen, “We don´t like burgers, we love them”.
Mütze? Check.
Parker? Check!
Übergroßer Schal mit grafischem Muster? Check!
Kamera? Check!
Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist der sich am besten selbst kompostierenden ToGo Becher, der gefüllt ist mit meinem Venti Pumpkin Spice Latte...nee quatsch! Ich trinke natürlich richtigen Kaffee!