All in Fingerfood

ADVENT ADVENT III – A (kind of) Christmas tale

Once upon a time there was a brother and a sister, their names were Hans and Greta, they lived somewhere in Hamburg with their father and his new one in a really puny, not cool at all apartment for one hell lot of money. Truly, Hamburg’s housing market is a real mess. Punishing the little guy, let me tell you ... But well, where was I ...? Oh yes…

.... In Season: Onions .. In Season: Zwiebeln ....

Was fällt euch als erstes dabei ein?

Ja, richtig. Dass sie wegen der tränenden Augen keiner schneiden möchte. Der Himmel ist blau, das Wasser ist nass, Marvel ist besser als DC und beim Zwiebeln schneiden gibt es halt Tränen. Facts of life.

 

Aber warum weinen wir beim Zwiebeln schneiden?

Wir weinen, weil beim Schnitt mit dem Messer durch die Zellstruktur, diese verletzt wird, sodass sich das Isoalliin der äußeren Zellschicht mit dem Enzym Alliinase aus dem inneren der Zelle vermischt. Hierbei entsteht ein Reizstoff, welcher unser Körper durch Tränen zu schwämmen versucht.

Wir heulen. Rotz und geschwollene Augen inklusive, das volle, glorreiche Programm.

.... IN SEASON: SALSIFY .. In Season: Schwarzwurzel ....

Außen pfui und innen hui: Willkommen Schwarzwurzel!

 

Ihr feines weißes Fleisch schmeckt leicht nussig und schön würzig, also richtig lecker – das ist die gute Nachricht. Der kleine Wermutstropfen ist die Vorbereitung – sie ist leider etwas mühsam. Geschenkt. Denn das Ergebnis am Schluss – gedämpfte, frittierte oder überbackene Schwarzwurzeln – ist einfach nicht zu toppen.

Und so mache ich es: Nicht zu dünne Exemplare kaufen (beim Schälen gibt's viel Abfall); die Stangen nur abklopfen, nicht waschen (die restliche Erde an der groben Schale bleibt beim Kontakt mit Wasser ohnehin superfies kleben); unbedingt Gummihandschuhe und Schürze (Spritzer!) tragen (hatte ich einmal vergessen und dank des weißlichen, klebrigen Milchsaftes ewig lange braun verfärbte Finger); die Wurzeln mit einem stabilen Sparschäler beherzt schälen und die weißen, appetitlichen Stangen z. B. in Zitronen- oder Essigwasser baden, denn dann verfärben sie sich nicht.

.... IN SEASON: CHERRIES-GOOSEBERRIES .. In Season: Kirsche-Stachelbeere ....

Es ist Juli die Sonne kommt raus, ich erinnere mich gerne an früher wo ich bei Oma im Garten in der Hängematte hing und mir die Sonne durch den Kirschbaum ins gesicht schien.

Ab und zu erhoben und ein paar kirschen gepflückt und direkt verdrückt. Auch Stachelbeeren finden sich zur Sommerzeit ein. Knallig Grün, gelb oder rot kommen sie daher. Heute essen wir die Grünen und auch noch Kirschen.

Omas Vanillepudding hab ich immer geliebt also darf der auch nicht fehlen. Weltweit gibt es 100erte Stachelbeer und Kirschsorten. Eigentlich kommen die Stachelbeeren weit her zu uns aus Nordafrika und Euroasien und geben uns ziemlich viel Vitamin C, 20-70mg pro Beere. Kirschen bieten uns dafür Anthocyanen, farbstoffe die zur gruppe der polyphenole gehören. Diese Schützen und vor Entzündungen, Reuma, vorzeitige altersprozesse und auch gegen Krebs.

Süß und Sauerkirschen so unterscheiden wir bei den Sauerkirschen kenne wir wohl alle die Schattenmorelle die wir in Marmeladen und Kuchen wieder finden. Bei den Süßen Kirschen die Knubber-Kirsche die wir uch verwendet haben. Süßkirschen sind am besten zum Rohverzehr geeignet.

 

Beides findet ihr in unseren super leckeren Kirsch-Stachelbeer Cupcakes mit Omas Vanillepudding und einem Saftigen Frosting.

FINGERFOOD – Delikates auf die Hand

Ich gehöre zu den Menschen, die auf Feiern stets am selben Ort zu finden sind: Vorm Buffet. Oder gerade so weit entfernt, dass bequem mit der Patschehand ein weiteres Teilchen vom Tisch gegriffelt werden kann. Am liebsten sind mir Veranstaltungen, auf denen ein (attraktiver) Kellner mit voll beladenem Tablett durch die Menge der Feierbiester schwebt. Das dehnt den Bewegungsspielraum.