In Season: Fenchel

Bei dem Wort “Fenchel” denke ich unweigerlich an Tee. Ob Erkältung, Grippe, Bauchschmerzen – neben einer Schale knusprig-brauner Salzstangen dampfte auch immer eine heiße Tasse Fenchel-Tee vor sich hin.

 

Nicht die beste Assoziation, um Lust auf die Knolle zu machen, ich geb’s zu. Neben Tomaten, Zucchini, Kürbis und Co. wird dem Gemüse wohl auch im Supermarkt und auf den Wochenmärkten hierzulande eher wenig Beachtung geschenkt.


Ganz anders in Italien: Dort liegt Fenchel auf der Beliebtheitsskala ganz weit vorn, wird roh, gedünstet oder gekocht verputzt. “Fenchel ist so ziemlich das einzige Gemüse, das ich als Kind gegessen habe”, verkündet mir Chiara, als ich sie nach ihren Gefühlen für den Finocchio frage. Und das will was heißen. Chiara ist ein fleischfressendes Monster.

The Big BBQ - Part II

Auch in Hamburg gibt es Tage, an denen endlich der Staub von der Sonnenbrille gepustet und die T-Shirts aus dem Karton im Keller befreit werden können. Tage, an denen sich Fahrradfahren ohne Regenjacke und mit kitzelndem, warmem Fahrtwind auf der nackten Haut anfühlt wie pure Freiheit. Diese Tage eben, an denen man nur die Nase in den Wind halten muss und vor lauter Grilldüften nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist.

In Season: Himbeere

In kleinen, kristallenen Tropfen perlt das Wasser an den kleinen roten Beeren in meinen Händen ab und tropft zaghaft zurück in das Spülbecken. Fasziniert beobachte ich das Treiben und ein Lächeln huscht über mein Gesicht.

The Big BBQ - Part I

Endlich ist er da!

 

Das monatelange Warten hat sich gelohnt! Vergessen sind die gefrorenen Finger, die laufenden Nasen und der nervige Anti-Rutsch-Streu-Stein im Schuh.

 

Der Sommer ist da!

 

Sommer, Sonne, Sonnenschein! Und zwar satt.

 

Na gut, wir leben in Hamburg und da ist ja bekanntlich der Sommer ca. 4,5 Tage lang, aber man soll ja die Feste feiern, wie sie kommen. So isses, also Multi Tasking ist angesagt, Zeit Management ist ja bekanntlich alles.

 

Grillen? Jawohl! Outdoor Shooting? Immer her damit! Das Beste im Leben ist ja wenn man die Arbeit mit dem Hobby verbinden kann.

 

Nicht, dass Grillen für uns lediglich ein Hobby wäre. Nein, nein. Wir sind Profis!

.... IN SEASON: CHERRIES-GOOSEBERRIES .. In Season: Kirsche-Stachelbeere ....

Es ist Juli die Sonne kommt raus, ich erinnere mich gerne an früher wo ich bei Oma im Garten in der Hängematte hing und mir die Sonne durch den Kirschbaum ins gesicht schien.

Ab und zu erhoben und ein paar kirschen gepflückt und direkt verdrückt. Auch Stachelbeeren finden sich zur Sommerzeit ein. Knallig Grün, gelb oder rot kommen sie daher. Heute essen wir die Grünen und auch noch Kirschen.

Omas Vanillepudding hab ich immer geliebt also darf der auch nicht fehlen. Weltweit gibt es 100erte Stachelbeer und Kirschsorten. Eigentlich kommen die Stachelbeeren weit her zu uns aus Nordafrika und Euroasien und geben uns ziemlich viel Vitamin C, 20-70mg pro Beere. Kirschen bieten uns dafür Anthocyanen, farbstoffe die zur gruppe der polyphenole gehören. Diese Schützen und vor Entzündungen, Reuma, vorzeitige altersprozesse und auch gegen Krebs.

Süß und Sauerkirschen so unterscheiden wir bei den Sauerkirschen kenne wir wohl alle die Schattenmorelle die wir in Marmeladen und Kuchen wieder finden. Bei den Süßen Kirschen die Knubber-Kirsche die wir uch verwendet haben. Süßkirschen sind am besten zum Rohverzehr geeignet.

 

Beides findet ihr in unseren super leckeren Kirsch-Stachelbeer Cupcakes mit Omas Vanillepudding und einem Saftigen Frosting.

Silver Fern Farms »Grillen mit Freunden«

Seit Wochen schon freue ich mich auf diesen Tag, Grillen bei Marc, Mädels und Jungs sind eingeladen, die Einkaufsliste ist geschrieben, ich bin heiß auf Fleisch. Hirschsteak, Lammsteak, Rib-Eye Steak und Flat Iron Steak sind am Start. Nur das feinste vom feinsten, natürliches Fleisch aus Neuseeland von “Silver Fern Farms”. Bevor es losgeht erstmal auf zum Markt, Top Produkte brauchen auch gute Begleitung, regional und saisonal soll es sein. Bauernbrot, Schalotten, Kartoffeln sind nur einige der Beilagen die das Fleisch begleiten. Wenig schnick schnack, denn das Fleisch ist ja das was im Vordergrund stehen soll.

Die Deko darf auch nicht fehlen, hell und freundlich, damit die Mädels sich freuen, schnell zisch ich nochmal rüber zu Oma, die hat immer was für den richtigen anlass im Schrank.  Nur noch wenige Stunden bis es los geht, die Focaccia ist schon im Ofen, die Kartoffeln kochen und die Schalotten tränken sich im Portwein. Das Fleisch, was ich schon vor 2 Tagen besorgt habe, ist nach 24 Stunden, im Kühlschrank, gut aufgetaut. Langsam aber sicher wird es Zeit den Grill anzuschmeißen, Kohle rauf, Grillanzünder an, Grillrost rauf, let’s do it.

BURGER TASTING goes KALIFORNIEN – In & Out Burger

Gerade noch mit vielen anderen Touristen auf dem Hollywood Blvd. Nach Sternchen Ausschau gehalten, befinden wir uns nun mit knurrendem Magen im In & Out Burger wieder. In & Out ist die hippe Burger Kette in Kalifornien von der alle sprechen. Auch Heidi Klum ist in einer Staffel GNTM mal hier Burger essen gewesen, erinnere ich mich… Topmodell approved sozusagen! Der Laden ist auch ziemlich voll und ständig werden die Bestellnummern ausgerufen und Menschen drängen zur Theke um ihre Talbetts abzuholen. Die Karte liest sich sehr schnell, es gibt drei Burger und Pommes. Selbstgemachte Pommes, gar nicht so selbstverständlich in Amerika. Wir sehen hinter der der Theke in die offene Küche und können den Kartoffeln auf ihrem Weg zur Pommes zu werden zuschauen. Ich erinnere mich was Heidi Ihren Mädels erklärt hat: Määädels, wisst ihr was mein bei einem In & Out Burger unbedingt essen muss? Nee? Na, man nimmt einen Double Double und die Pommes mit Sauce, Käse und Zwiebeln. Also das klingt doch vernünftig und sah im fernsehen damals schon ganz lecker aus.

Public Coffee Roasters Revisited

Es gibt ja Menschen die morgens Kaffee trinken um wach zu werden. Ich gehöre nicht dazu. Mein Körper reagiert längst nicht mehr auf diesen Wirkstoff, ich konsumiere ihn Dosierungen, die die meisten als ungesund einstufen würden. Mein Blick auf eine Tasse Kaffee ist ähnlich schwärmend wie der eines Mannes, der einen nagelneuen Porsche vor seiner Tür stehen hat.

.... IN SEASON: STRAWBERRIES .. In Season: Erdbeeren ....

Mit dem Handrücken wische ich mir über die Stirn und hinterlasse einen dunklen Film aus Erde und Schweiß auf der Haut. Erbarmungslos brennt die Sonne vom Himmel, während ich irgendwo in der Hamburger Walachei zwischen endlosen Reihen Erdbeersträuchern über den Boden krieche und mich durch die grünen Blätter wühle.

 

Ein Krächzen kratzt an der sommerlichen Luft, zwei Reihen weiter schält sich eine erdverkrustete Hand in die Höhe, einen Moment später erscheint der Rest meines Mitbewohners. Mehrere Halme Stroh ragen aus seinem Bart. Mit hochrotem Kopf robbt er schnaufend über den Boden, hier und da ein paar der Früchtchen von ihren Stängeln rupfend. “Weiter, weiter.”, stöhnt er mir über die Reihen hinweg zu. “Wer atmen kann, der kann noch pflücken.”

.... IN SEASON: ASPARAGUS .. In Season: Spargel ....

 

Portugal, Indonesien, die USA – um allen Ursprungsländern unserer Lebensmittel auf die Spur zu kommen, muss man schonmal kräftig am Globus drehen und mit dem Finger auf Weltreise gehen. Die Auslagen in den Supermärkten platzen aus allen Nähten und wirft man beim wöchentlichen Einkauf einmal einen genaueren Blick auf die Etiketten, springt es stärker ins Auge als so manch bunter Hund: Unsere Lebensmittel sind echte Weltenbummler.

.... SRI LANKA SURFERS’ PARADISE .. Sri Lanka Surfer Paradise ....

Sechs Stunden Busfahrt die malerischen Berge Sri Lankas herunter, drei mal Umsteigen und eine abenteuerliche Befestigung unserer Rucksäcke braucht es, um vom wunderschönen Bergdorf Ella an die Süd-Ost-Küste ins Surfer Paradies Arugam Bay zu gelangen.

Verschwitzt, staubig und etwas orientierungslos steigen wir aus dem Bus. Es ist früher Nachmittag, in den bunten Bars entlang der Hauptstraße genehmigen sich zahlreiche junge Leute eine Pause vom Surfen – wir sind unverkennbar am hipsten Ort Sri Lankas gelandet. Begeistert machen wir uns auf die Suche nach unserer Unterkunft mit dem klangvollen Namen „Aloha Cabana“. Die kleine Ansammlung Cabanas direkt am Strand wurde uns von einem Freund empfohlen und wir werden offen und freundlich empfangen. In Arugam Bay werden jede Woche verschiedene Konzerte und Partys veranstaltet, erzählt uns der Junge an der Rezeption. Der kleine Küstenort fühlt sich schon jetzt nach happy place an.

FINGERFOOD – Delikates auf die Hand

Ich gehöre zu den Menschen, die auf Feiern stets am selben Ort zu finden sind: Vorm Buffet. Oder gerade so weit entfernt, dass bequem mit der Patschehand ein weiteres Teilchen vom Tisch gegriffelt werden kann. Am liebsten sind mir Veranstaltungen, auf denen ein (attraktiver) Kellner mit voll beladenem Tablett durch die Menge der Feierbiester schwebt. Das dehnt den Bewegungsspielraum.

Life-Hacks: Chili con Carne a la lucha libre

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Vengan, vengan, amigos of a good old brawl. The ring is ready, muscles are tensed, and whats-cooking.com calls for a match! Suck in your belly, get those spandex pants on and wax off those last chest hairs! It’s time to kick some butt! A true luchador knows no fear. No tears allowed. If you’re still breathing, you can still fight. So… start cooking! And don't forget the mask!

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Vengan, vengan, amigos der gepflegten Drescherei. Der Ring ist frei, die Muskeln gespannt, whats-cooking.com ruft zum Kampf! Bauch einziehen, rein in die Spandex-Hosen und die letzten Brusthaare weg wachsen! Jetzt gibt’s die Hucke voll! Ein wahrer Luchador kennt keine Angst. Hier wird nicht geheult. Wer noch atmen kann, kann noch kämpfen. Also – fangt an zu kochen! Und vergesst die Maske nicht!

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