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Wait, is there a bee on the roof…?Knusper Knusper Knäuschen, wir knuspern an ‘nem Häuschen

Wait, is there a bee on the roof…?Knusper Knusper Knäuschen, wir knuspern an ‘nem Häuschen

Fotos: Chiara Cigliutti/ Leonie Kantratowicz
Rezepte: Christoph Steinhauser
Text: Leonie Kantratowicz


Es gibt Dinge, die einfach gemacht werden sollten. Zur Weihnachtszeit die Röhren im Ofen heiß laufen zu lassen bis auch der Untermieter die Heizung ausschalten kann, ist eine Sache. Im Prinzip wie Malle – auch nur einmal im Jahr. Ein bisschen über’s Ziel hinaus ist drin. Noch toller – und das geht sogar das ganze Jahr: Die Bienen retten! ‘Ne feine Sache. Und so gut kombinierbar mit dem alljährlichen Backwahnsinn, dass ich mich kneifen muss, weil ich’s kaum glauben kann.

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Honig gehört zum Geschmack von Weihnachten wie Batman zu DC, Han Solo zu Chewbacca und Butter auf und in, naja, alles. Kein Wunder, besonders gut schmeckt er nämlich in Kombination mit Gewürzen wie Vanille und Zimt, Nelke und Ingwer, Orange und Mandel, unangefochtene Hit-Giganten, wenn’s um Weihnachts-Schweinereien geht.

Wir haben uns dieses Jahr dem Happy-Karma-Backen verschrieben und backen die guten Vibes einfach mit ein. Das geht leichter als die Bastelkleber-Papp-Backsteine von ArtAttack, creds to There is a bee on the roof. Mir geht schon bei den Glasflaschen mit dem Öko-Korken die Sonne auf, ganz zu Schweigen vom wohl leckersten Honig in, über, unter und links-rechts der Hansestadt. Die Jungs nehmen ihre Sache ernst: Ohne Pfuscherei oder Zusatzstoffe, dafür mit viel Herzblut, wandert das flüssige Gold von Hamburgs Dächern direkt ins Glas – und unter die fleißig Teig-Kneetenden Hände von unserem Christoph.

Weil wir den ökologisch-lokal produzierten Honig so knorke finden und, zugegeben, schwerst-vernarrt sind in die Jungs, haben wir sie kurzerhand einfach zum Back-Gelage in Chiaras Loft eingeladen. Ich finde, eine unserer besten Ideen. Während es bei mir schon am Umrechnen von Inch in Zentimeter scheitert, säbeln Sebastian und Benjamin Knusperhaus-Wände wie am Fließband und ich danke im Stillen dem lieben Gott, dass ich stattdessen einfach weiter Homemade-Glühwein trinken kann.

Feinmotoriker wie wir sind, steht und dekoriert sich das Häuschen fast von alleine ohne großes Chaos und es wissen auch wirklich alle ganz genau, was sie tun. Ironie Ende. Irgendwie sieht es am Ende dann aber trotzdem einfach zum Anknuspern aus und wär mir nicht so schlecht vom vielen Teig-Naschen, hätte ich jetzt gut stolzes Pipi in den Augen.

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Wie Christoph es bei der Wuselei fertig bringt, diese fluffig-fruchtigen Honig-Mango-Windbeutel und eine Russische Medovik (eine geschichtete Honigtorte) zu zaubern, die genauso gut schmeckt, wie sie aussieht, ist mir bis heute ein Rätsel. Der Mann kann.

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Aber ganz ehrlich: Von der Honig-Bäckerei können wir nicht genug bekommen. Noch so viele Ideen, wir wissen gar nicht, wohin damit. Wobei, wait a minute… da war doch was… ja genau, der Adventskalender! Hach, ich liebe großartiges Timing.

Also hier ein friendly reminder: Ab Samstag aufgepasst und das erste Türchen geöffnet! Ich verspreche, es wird honigsüß… :]

Und gegen den kleinen Wissenshunger: Noch mehr über das Projekt “There is a bee on the roof” gibt’s hier.


 
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Russischer Honigkuchen (Medovik)

....Directions:..Zubereitung:....

....Ingredients:..Zutaten:....

Teig:

In einem Topf, Honig, Zucker, Butter bei mittlerer Hitze erwärmen bis es zu karamellisieren beginnt.
Vom Herd nehmen und für 2 bis 3 Minuten beiseite stellen. Eier in einem Messebecher schaumig schlagen. Jetzt die Honig Mischung die ganze Zeit kräftig im Topf schlagen und ganz langsam die Eier in die Honig Mischung gießen. Nicht aufhören zu rühren bis die Eier ordentlich eingearbeitet sind.
Jetzt Salz, Vanille und 390 g Mehl mit einem Löffel unter die Honig Mischung heben, bis ein gleichmäßig fester Teig entstanden ist. Zuletzt kneten die restlichen 65g Mehl nach und nach einkneten.
Die Arbeitsplatte leicht mehlen und den noch warmen Teig in 8 gleichmmäßige Stücke teilen.
Die Stücke jeweils in etwa 22 cm runde Scheiben ausrollen ggf. mit einer Schablone zuschneiden.
Mit einer Gabel leicht perforieren und den Teig auf ein Backblech geben. Etwa 6 - 7 min bei 170-180 C backen.
Diesen Vorgang 8 mal wiederholen.

Füllung:

Für die Füllung, Sauerrahm und gesüßte Kondensmilch in einer großen Schüssel verquirlen.
Geben sie nun 2 Esslöffel der Sauerrahm Mischung in eine Kuchenform und legen sie darauf den ersten Keks, dadurch haftet er besser.
Jetzt wird der Vorgang wiederholt: eben sie 3-4 Esslöffel der Creme auf die Keksmitte und legen sie einen neuen drauf bis es 8 Schichten sind.
Falls noch Creme am Ende übrig bleiben sollte, einfach die Creme auf dem Vorletzten Keks übergießen.

Den Kuchen jetzt erst mal für etwa 12 Stunden kühlen.

Am nächsten Tag nur noch mit Puderzucker bestreuen.

  • 170 g Honig (zB Eimsbüttel Frühlingshonig)

  • 100 g Zucker

  • 115 g Butter

  • 1 Tl Backpulver

  • 3 große Eier

  • 1/4 Tl Fleur de Sel

  • 5 ml Vanille Extrakt

  • 455 g Weizenmehl Type 405


Füllung

  • 900 g Sour Cream

  • 400 g Milchmädchen

 
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Gefüllte Windbeutel mit Mango-Honig Creme

 

Zubereitung

Zutaten

Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. 250 ml Wasser, Salz und Butter in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Topf vom Herd ziehen und das Mehl auf einmal dazu geben und mit einem Kochlöffel zügig unterrühren. Den Topf auf den Herd zurückstellen und die Masse so lange rühren (1–2 Minuten) bis sich ein Kloß bildet und der Topfboden einen weißen Belag bekommt.
Den Teig in eine Rührschüssel füllen und die Eier nacheinander mit den Knethaken des Handrührgeräts einzeln unterrühren. Jedes Ei muss vollständig untergearbeitet werden, bevor das nächste dazu gegeben wird.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und, mit etwas Abstand zueinander möglichst gerade, 8 gleichmäßige Rosetten (Durchmesser ca. 8 cm) auf das Backblech spritzen.

Das Blech in den Ofen geben und die Windbeutel 30–35 Minuten backen.
Windbeutel aus dem Ofen nehmen und auf kurz auskühlen lassen.

Den Quark mit Honig glattrühren. Die Mango in feine Würfel schneiden und sie vorsichtig unter die Quarkmasse unterheben.
Die Windbeutel waagerecht mit einem Sägemesser durchschneiden. Die Fülung auf die untere Hälfte streichen und die obere Hälfte daraufsetzen.

Die Windbeutel mit Puderzucker bestäuben.

  • TL Salz

  • 80 g Butter in kleinen Stücken

  • 160 g Mehl

  • 4 Eier

Füllung

  • 500 g Sahnequark

  • 60g Honig (zB Rotherbaum)

  • 1 Mango

 
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gingerbread house

 

Zubereitung

Zutaten

Den Ofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Weiche Butter und braunen Zucker schaumig schlagen. Nun die Gewürze, das Salz, die Eier und den Honig hinzugeben und dann das Mehl unternketen.
Den Teig in Frischhaltefolie mindestens eine Stunde kühlen.
Mit reichlich Mehl auf ca. 5 mm Dicke ausrollen und die Teile des Lebkuchenhauses ausschneiden. Dafür eine Vorlagen nutzen, die ihr vorher ausdruckt und ausschneidet. Die Teile bei 170 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 12 bis 14 min, bis sie leicht golden aussehen. Lasst die Bauteile auskühlen und aushärten.
Aus den Resten könnt ihr Plätzchen ausstechen.

Fürs Icing:
Als erstes mit einem Rührgerät Eiweiß und Zitronensaft kurz miteinander verrühren. Dann nach und nach Puderzucker unterrühren, bis eine sahnige, feste Konsistenz entsteht. Eine Lage Klarsichtfolie direkt auf das Icing legen, so dass es luftdicht verpackt ist, und in den Spritzbeutel füllen. Wer buntes Icing haben möchte, rührt Lebensmittelfarbe nach Bedarf dazu.

  • 800 g Mehl

  • 250 g weiche Butter

  • 210 g brauner Zucker

  • 3 TL Zimt gemahlen

  • 3 TL Nelken gemahlen

  • 3 TL Ingwer gemahlen

  • 1 TL Salz

  • 2 Eier

  • 300 g Honig (zB Eimsbüttel Sommerhonig 2017)

Fürs Icing

  • 1 Eiweiß

  • 1 Spritzer Zitronensaft

  • 250g Puderzucker

  • evtl. Lebensmittelfarbe


It begins to look a lot like christmas … Advents-Bäckerei: Die Küche, in der Milch und Honig fließen

It begins to look a lot like christmas … Advents-Bäckerei: Die Küche, in der Milch und Honig fließen

Gold im Mund bei Hej Papa

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