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Burda Bake Day

Burda Bake Day

Willkommen zum zweiten Teil des 7. Oktober Eventsmarathons!

Wie bereits hier erwähnt, waren Chiara, Patrick und Antine ja beim Food.Blog.Meet in Berlin und mir wurde die ehrenvolle Aufgabe unser Blog in Hamburg zu vertreten. Sozusagen Heimspiel.

Es ging in die Billstraße, wo der Burda Verlag zahlreiche Blogger zu den Burda Bake Days eingeladen hatte.

Eine Veranstaltung die, wie alle gute Dinge, aus drei Termine bestand: Premiere in Hamburg, dann am 14.10 in München um schließlich am 25.11 in Frankfurt Abschluß zu finden. Also drei mal Zeit und Gelegenheit um sich mit anderen Bloggern zu vernetzen, Kontakte zu Sponsoren zu pflegen oder aufzubauen.

Das Hamburger Event fand in den Räumen unserer Blogger-Kollegen von Foodboom statt, mit denen wir die Leidenschaft für schöne Bilder und gutes Essen teilen! (Und gute Bilder von schönem Essen!)

Mit von der Partie waren Melitta und Sojade, die ihre Produkte vorstellen wollten, Ian Baker, der Chef-Patissier aus dem Münchner Vier Jahreszeiten, Petra Thierry von Stockfood und Anna Talla von Burda. Viele interessante Möglichkeiten sich zu vernetzen also und parallel hatte man Zeit, sich mit anderen Bloggern auszutauschen.

Aber eins nach dem anderen.

Dort angekommen trafen wir auf viele unbekannten Gesichter, aber auch auf einige bekannten. Saskia von Dee’s Küche zum Beispiel, die, wie wir, letztes Jahr in Berlin bei den Food Blog Awards einen Preis gewonnen hatte, kam auf mich zu und begrüßte mich ganz herzlich, wenn auch ein bisschen verwirrt mit den Worte: “Ich dachte ihr wärt in Berlin..!” und zeigte auf die Instastories, die unser “Berliner-Team” bereits gepostet hatte.

“Tja, ich kann nur dazu sagen, schön, wenn man so eine große Gruppe ist.. “

Blogger sind aber sowieso ein allgemein aufgeschlossenes und interessiertes Völkchen und so kamen wir recht schnell auch mit alle anderen auch im Gespräch.

Um 15.30 ging dann, von Aline Prigge („Lust auf Genuss“) mit viel Herz moderiert, der Sojade Workshop los.
Die Zutaten standen bereits Spalier, als wir den Raum betraten. Mit ihnen auch die Probanden von Sojade: Joghurt in zwei Geschmacksrichtungen und Milch.

Die musste ich selbstverständlich gleich mal probieren.

In meiner Familie trinken wir schon seit Jahren keine Kuhmilch mehr, sondern den Kaffee entweder schwarz oder (im Falle meiner Frau) mit Sojamilch. Und beim Backen von Pancakes habe ich mich bereits an den zarten „mehligen“ Geschmack durch den Sojapart im Abgang gewöhnt. Meiner Meinung nach, passt es hervorragend, gerade beim Backen, außerdem finde ich es ziemlich gut, wenn man Kuhmilch ersetzen kann! Und das nicht nur im Sinne der Gesundheit!
Joghurt war pur oder mit Zitronengeschmack zu geniessen. Die Version mit der Citrusfrucht wurde um einiges interessanter, als wir die Infos dazu von Quiterie bekamen, die für das bretonische Familienunternehmen Triballat Noyal arbeitet, die die Marke Sojade führt. „Sojade verwendet echte Zitronen für Zitronengeschmack! Doch diesen Geschmack als Verbraucher als angenehm wahrzunehmen und zu „verstehen“ war eine langer Weg der Entwicklung! Die durch Industrieprodukte „irritierte“ Zunge, nimmt einen „echten“ Geschmack als verwirrend wahr! Das Unternehmen hat über ein Jahr Entwicklungszeit gebraucht!

Man sollte meinen, dass dies nicht so schwer sein kann, da einem doch als interessierter Koch, Bäcker und Genießer den Geschmack von „richtiger“ Zitrone bekannt sein dürfte.
Aber nein! In fertigen Lebensmitteln aus dem Handel ist das offenbar eine Aufgabe die einen in Atem halten kann!
Und es schmeckte tatsächlich sehr besonders. Erinnerte mich an Limoncello! Eine guten!


Aber schweife ich gerade ab? Wir wollten ja eigentlich backen! Richtig.


Das Kekse-Rezept war ein denkbar einfaches, doch es ist immer wieder beeindruckend, wie zehn Leute das gleiche backen und 10 unterschiedliche Ergebnisse bekommen!

Es war ein Riesenspaß!

Unser Teig war nach 15 min. Kühlschrank noch so weich, dass man daraus unmöglich Kekse ausstechen oder formen konnte. Dank hilfreichen und lustigen Kommentaren von Anne von Kochen macht Glücklich! haben wir unsere Kekse, dann zunächst auf dem Backpapier einfach auf das Blech “umgebettet” und im Ofen dann förmlich “getrocknet”. Nach 20 min. konnten wir dann Stücke herausarbeiten. Am Ende sahen sie jetzt nicht so wohlgeformt wie bei Kawaii Kitchen aus, schmeckten aber hoffentlich ebenso gut.

Vielleicht lag´s aber nicht nur an uns sodern auch an Vollkornmehl? Ich weiß nicht, aber hier ist trotzdem das leicht überarbeitete Rezepte von Lea:


Zubereitung:
Butter und Zucker schaumig schlagen und dann der Reihe nach alles weitere hinzugeben.
Die fertige Teigmasse abgedeckt in den Kühlschrank geben.

Ofen auf 200 ° C vorheizen. (Ober/Unterhitze)

Nach einer Stunde den Teig aus dem Kühlschrank nehmen in kleine Bällchen formen, auf Backblech setzen, leicht andrücken.

Nach 15 min. mal nachschauen ob sie schon schwarz sind! ;-) Aber im Ernst: bei den unterschiedlichen Backzeiten , die sich bereits Baking-Day ergeben haben, muss man hier einfach mal schauen, wie sich der Keks, abhängig von Konsistenz und Größe, verhält.

Einfach mal ausprobieren!

Und noch ein Tip: auskühlen lassen, und mit dunkler Schokolade (zB. von Callebaut) überziehen. Oder die Kekse ein wenig flacher machen und mit Schokolade immer zwei aufeinander kleben. (Vegane Prinzen!)

Zutaten:

  • 125 g vegane Butter (Zimmertemperatur!)

  • 100 g Zucker (weiss)

  • 100g gemahlene Mandeln

  • 200 gr Joghurt von Sojade (mit oder ohne Zirone. Je anch Geschmack)

  • Saft und Abrieb einer Zitrone

  • 200 gr Mehl (klassisch Typ 405 statt Vollkorn)

 

 

 


Als nächstes im Programm standen Vegane Desserts mit Ian Baker. Auf den Chef Pâtissier von Vier Jahreszeiten waren wir besonders gespannt!

Auf der Seite des Hotels in München steht:

Gentleman und Pâtissier Ian Baker ist eine Bereicherung für Genießer und „süße“ Liebhaber. Noch den Duft von Mamas Kuchen und Keksen in der Nase, hat der damals 16-Jährige straight seine Karriere als Pâtissier verfolgt. Seine Ausbildung absolvierte er bereits unter einer Backlegende: David Avery kreierte die Hochzeitstorte von Lady Diana und Prinz Charles. Danach arbeitete Baker bei den besten Chocolatiers und Bäckern Englands. „Pâtisserie ist die Kunst, etwas durch die eigene Fantasie, Leidenschaft und Handwerk zu erstellen,“ beschreibt Baker seinen Beruf.

Und wir wurden nicht enttäuscht: Ein cooler Typ! Locker und professionell. Er hat mich sehr an Jamie Oliver erinnert, nur dass Ian besser deutsch sprach! :-)

Für uns hatte er folgende Aufgabe vorbereitet: Vegane Panna Cotta mit einer Creme aus Kakao-Sprittern, einer gerösteten Mandel-Schoko-Haferflocken-Knusper-Mischung und einem Rote Bete-Schaum aus der Siphonflasche.
Wir wurden dabei daran erinnert, worauf man beim Panna Cotta achten sollte: Eine Panna Cotta gehört in ein Glas, ist nur leicht gebunden und sie muss einem auf der Zunge zergehen! Und wenn man eine in gestürzter Form serviert bekommt, die wird nichts taugen. Zu fest!

Leider während wir uns durch Infos eines Dessert-Pros glänzend unterhalten fühlten, haben wir gar nicht gemerkt, dass ganz viel bereits vorbereitet war, wir kaum etwas machen mussten, und ich daher auch nix über Mengen sagen kann! Es war eigentlich schon alles in kleinen Tüten und Schalen vorbereitet. Der alte Fuchs! Hat nichts verraten!

Aber anrichten durften wir schon! Nicht alles, aber die vegane Sahne einfüllen.

Den Himbeerschaum machte er lieber selber, die Karamell-Creme auch (er hatte nicht mehr soviel) und die Knusper-Mischung (wir hätten sie eh nur weg genascht)

Viel gelernt haben wir an diesem Tag: Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass die Kitchen Aid zwar chic, aber nicht sehr langlebig ist, eine Siphonflasche bei falscher Verwendung auch gern die gesamte Küche einsaut und es nichts besseres gibt, als Marmelade aus der puren Frucht zu kochen! Und dieser bitte nur mit natürlichem Pektin Bindung bekommen darf!

Vielen Dank, Ian, für Deine Vorstellung! Hat uns richtig Spaß gemacht, dich zu erleben!
Und Dank an das Orga-Team der Bake Days, für Euren Einsatz! Ihr seid großartig!

Auf dem Weg nach Hause, da waren wir uns alle einig, haben wir eine kleinen Schlenker gemacht: erstmal bei Otto’s Burger einen Mr. T bestellen. Nach dem ganzen Zucker!

 

Hamburgs Best Coffee Shops – Törnqvist

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In Seasons: Schwarzwurzel

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